Natürlicher Schamanismus

Beltane

People in indigent.

„Man tanzt, man schwatzt, man kocht, man trinkt, man liebt; nun sage mir, wo es was Besseres gibt? “ (Goethes Faust , Waldpurgisnacht)

Beltane (in der Nacht zum 1. Mai) ist ein keltisches Feuerfest, das den Sommerbeginn, die Fruchtbarkeit und das Leben feiert. Zentrale Rituale umfassen das Entzünden von Feuern (oder Kerzen), Springen über das Feuer zur Reinigung, Tanzen, das Binden von Blumenkränzen, das Schmücken eines Maibaums sowie das Räuchern. Es ist eine Zeit, um Lebensfreude zu feiern, Wünsche für den Sommer zu formulieren und die Verbindung zur Natur zu stärken.

Das Entzünden eines Feuers ist typisch für Beltane. Im Freien (als Maifeuer bekannt), in einer Feuerschale oder als Kerze. Zur Reinigung, zum Schutz oder für die Fruchtbarkeit soll ein Sprung übers Feuer helfen. Ausserdem ist es jetzt sehr hilfreich, im vergangen Leben schlechte oder unnötige Gedanken auf einem kleinen Zettelchen aufzuschreiben und zu verbrennen. Auch schon immer wichtig beim Feiern von Beltane ist Tanzen – am Feuer oder in der Natur. Man spürt die Lebensenergie!

Wissende Frauen flechten auch Blumenkränze aus Gundelrebe, Gänseblümchen, Buschwindröschen, Huflattich, Scharbockskraut usw. um Böses abzuwehren. Genauso wurde an Beltane geräuchert, um das Böse zu vertreiben.

Was aber absolut spannend ist, liegt daran, dass die Verbindung zur Anderswelt an diesem Tag besonders leicht gelingen soll, weil die Grenzen an diesem Tag als besonders dünn gelten. Man kann also die Naturgeister der Anderswelt sehr leicht erspüren.

Insgesamt kann man sagen, dass es sich wirklich lohnt, draussen zu sein, die Natur zu spüren, vielleicht in die Anderswelt zu reisen oder einfach nur spazieren zu gehen, und zu versuchen die Kraft der Verbindung mit der Natur zu spüren.

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